Dota Underlords: Valves Auto Chess – Was ist neu? Was ist gut?

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Valve sprintet als erstes über die Ziellinie. Wie ist das Spiel bisher?

In immer kürzer werdenden Abständen erscheinen neue Infos zu frischen Ablegern des Auto Chess-Genres. Nachdem Riot in den letzten Tagen die Schlagzeilen und die Plätze in den Herzen der Auto Chess Fans erobert hat, schlug Valve überraschend zurück, indem sie gestern die Closed Beta für ihre Version Dota Underlords enthüllten. Alle Besitzer des Dota 2 Battle Passes erhalten ab sofort Zugang, die Open Beta soll nächste Woche öffnen. Wir haben uns das neue Spiel mal angeguckt, um euch eine Zusammenfassung aller Neuerungen bieten zu können. Denkt aber daran, dass die Version noch früh in der Beta ist, wahrscheinlich wird sich noch einiges ändern.

Items, Figuren und Co

Dota-2-Underlords-Battle-Pass

Dota 2 Underlords: Um bereits spielen zu können, braucht ihr den Battle Pass aus Dota 2

Grundsätzlich ist Dota 2 Underlords sehr nahe an der Original-Mod. Die meisten Figuren existieren auch in Underlords. Nicht dabei sind aber beispielsweise einige der Figuren, die vor kurzem geändert oder neu hinzugefügt wurden. Die bestehenden Einheiten stimmen dabei, zumindest was ihre Fähigkeiten betrifft, mit denen in der Originalmod überein. Ein paar sind auch neu hinzugefügt, beziehungsweise existieren in der Ursprungsmod noch nicht. Beispielsweise gibt es Pudge und Arc Warden aus Dota 2 bereits.

Das Spielprinzip bleibt größtenteils identisch. Uns ist aufgefallen, dass es einfacher ist gegen die Creeps zu gewinnen. Passend dazu wurde auch die Item-Mechanik überarbeitet. Die Creeps droppen jetzt nicht mehr einzeln Items, stattdessen gibt es nach gewonnenem Kampf gegen die neutralen Einheiten einen Auswahlscreen, in dem aus drei passiven oder aktiven Items gewählt werden kann. Das verringert die Relevanz von Item-Glück und bringt eine weitere Skill-Komponente. Gefällt uns!

Manche der Figuren sind unserer Meinung nach allerdings noch enorm stark im Vergleich zu anderen Figuren. Die Balance wird allerdings bestimmt in den nächsten Tagen noch drastisch angepasst werden, weshalb wir uns da keine Gedanken machen.

Mobile-Optik mit Ansätzen von Charme

Wer Underlords bereits gesehen oder schon gespielt hat, weiß: Es sieht sehr nach Mobile-Game aus. Dabei kann man einen gewissen Charme schon erahnen, allerdings sieht man dem Spiel seine kurze Entwicklungszeit auch an. Es sieht einfach noch ein wenig unfertig aus. Das Overlay funktioniert auf den ersten Blick in Ordnung, ein bisschen Gewöhnung wird aber wohl von Nöten sein. Die meisten der Funktionen basieren auf Drag and Drop, manche der Hotkeys wurden übernommen (E fürs verkaufen von Einheiten), manche verändert (T fürs leveln).

Ein weiterer Kritikpunkt sind die Charaktermodelle. Diese werden mit dem Level-Up im Regelfall nur sehr minimal anders, meist lediglich etwas größer. Auch hier denken wir, dass mit Zeit ein wirklich gutes Produkt entstehen wird, der Wettlauf mit Riot jedoch eine frühe Veröffentlichung gefordert hat.

Wenn ihr euch für mehr Gameplay-Footage und eine zweite Meinung interessiert, Streamer und Youtuber Kripparian hat bereits ein Video veröffentlicht:

 

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